Kreuzstraße: Sturmlokal der SA lang

Kreuzstraße: Sturmlokal der SA Vermutlich seit Sommer 1931 besteht mit der ehemaligen „Kreuzklappe“ ein gefürchteter Standort der Nationalsozialisten im Herzen der Altstadt. In der alten Mitte Hannovers stehen sich Kommunisten und Nazis besonders stark gegenüber. Nationalsozialisten in der Nikolaistraße, April 1933. Foto Walter Ballhause. Walter-Ballhause-Archiv, Plauen Aufstieg der NSDAP Der lokale Aufstieg der Nazis innerhalb…

Straßenumbenennungen in Hannover lang

Straßenumbenennungen: “Adolf-Hitler-Straße” Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten werden in Hannover ebenso wie in anderen Städten des Deutschen Reiches eine Reihe von Straßen und Plätzen aus politischen Gründen umbenannt. Nicht nur zentrale Geschäftsstraßen wie die Bahnhofstraße, sondern auch abgelegene Seiten- und Querstraßen fallen der Umbenennungswut zum Opfer. Die zur Adolf-Hitler-Straße umbenannte Bahnhofstraße, 1936. Foto von…

Lange Laube: „Straße der SA“ und benachbarte Gauleitung lang

Lange Laube: „Straße der SA“ und Gauleitung Viele Straßen Hannovers sind nach 1933 nach prominenten Persönlichkeiten des Nationalsozialismus oder zu Ehren von Parteiorganisationen umbenannt worden. Die Bahnhofstraße wurde zur „Adolf-Hitler-Straße“, der Platz vor der Stadthalle zum „Hermann-Göring-Platz“ – und die Lange Laube zur „Straße der SA“. Die Gauleitung der NSDAP stand ganz in der Nähe.…

Aegidienkirche: Mahnmal gegen den Krieg lang

Aegidienkirche: Mahnmal gegen den Krieg Die Aegidienkirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts als gotische Hallenkirche errichtet. Sie war neben Marktkirche und Kreuzkirche eine der drei Kirchen der Hannoverschen Altstadt. Heute ist ihre Ruine ein Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt. Blick vom Rathausturm über die Innenstadt, rechts die ausgebrannte Aegidienkirche, 1945. Foto von…

Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer lang

Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer Gräber für Opfer aus ganz Europa: Auf diesem Friedhof ruhen 386 KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene aus vielen europäischen Ländern. Unter ihnen sind 154 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die bei einer Massenerschießung am 6. April 1945 – vier Tage vor der Befreiung Hannovers – auf dem Stadtfriedhof Seelhorst ermordet wurden.…

Holocaust-Mahnmal am Opernplatz lang

Holocaust-Denkmal am Opernplatz Seit dem Jahre 1994 erinnert das Mahnmal neben dem Opernhaus an die aus Hannover deportierten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger. Damals konnte die zivilgesellschaftliche Initiative Memorial e.V. auch gegen Widerstände diesen zentralen Ort im Herzen der Stadt durchsetzen. Die Kosten für das Denkmal wurden aus privaten Spenden finanziert. Die ehemaligen Auschwitz-Häftlinge…

Stadtmodelle im Rathaus Hannover lang

Neues Rathaus Hannover Vier Stadtmodelle in der Rathaushalle zeigen anschaulich die Entwicklung Hannovers von der kleinen Residenzstadt der Welfen (1689) zur Industriestadt am Vorabend des Zweiten Weltkriegs (1939), von der fast vollständig zerstörten Innenstadt (1945) zur Neugestaltung als “autogerechte Stadt” (2012). Blick vom Leineschloß zum Neuen Rathaus, 2014. Foto Michael Pechel Residenzstadt der Welfen Die…

Sondergericht Hannover lang

Sondergericht Hannover Sondergerichte, darunter auch das Sondergericht Hannover, entwickelten sich während der 12 Jahre nationalsozialistischer Herrschaft von Spezialstrafkammern zur Verfolgung politischer NS-Gegner zu “Panzertruppen der Strafrechtspflege”, um die gesamte (Kriegs)Gesellschaft mit drakonischen Strafandrohungen gefügig zu halten. Papieretikett, das im Dritten Reich an Radios ("Volksempfängern") angebracht wurde. Es warnt die Bevölkerung vor dem Hören sog. "Feindsender".…

Sondergericht Hannover

Sondergericht Hannover Sondergerichte, darunter auch das Sondergericht Hannover, entwickelten sich während der 12 Jahre nationalsozialistischer Herrschaft von Spezialstrafkammern zur Verfolgung politischer NS-Gegner zu “Panzertruppen der Strafrechtspflege”, um die gesamte (Kriegs)Gesellschaft mit drakonischen Strafandrohungen gefügig zu halten. Papieretikett, das im Dritten Reich an Radios ("Volksempfängern") angebracht wurde. Es warnt die Bevölkerung vor dem Hören sog. "Feindsender".…

Stolperstein für Otto Kreikbaum

Als Kommunist in ein Strafbataillon gesteckt Otto Kreikbaum und seine Frau engagieren sich früh in der Kommunistischen Partei Deutschlands KPD und ihren Unterorganisationen. Dies bringt ihn als Häftling in eines der ersten Konzentrationslager der Nazis und anschließend in eines der berüchtigten “Moorlager”. Im Zweiten Weltkrieg soll sich Otto Kreikbaum durch den Kampf in einem “Bewährungsbataillon”…