Calenberger Straße 15: Stolperstein für Richard Lange lang

Calenberger Straße 15: Stolperstein für Richard Lange Vor dem Haus Calenberger Straße 15 erinnert ein Stolperstein an das Schicksal von Richard Lange. Er wurde als Homosexueller im Jahr 1939 verhaftet und drei Jahre später im Konzentrationslager Mauthausen in Österreich ermordet. Stolperstein für Richard Lange vom 3. März 2009 vor der Calenberger Straße 15. Foto Deutsch-Israelische…

Klagesmarkt Hannover lang

Klagesmarkt: Umkämpfter Versammlungsplatz Am Ort des heutigen Klagesmarkt wurden im Mittelalter öffentliche Hinrichtungen vor dem Steintor und den Stadtmauern Hannovers vollzogen. Danach begann seine bis heute bestehende Geschichte als Handelsplatz: Einer der größten Pferdemärkte Europas, und seit dem 19. Jahrhundert Markt für Topf- und Porzellanwaren („Pöttemarkt“) und täglicher Obst- und Gemüsemarkt. Uniformierte Nationalsozialisten marschieren nach…

Familie Fischer, Röselerstraße lang

Familie Fischer, Röselerstraße In den einfachen Wohnungen der Altstadt, wie der Röselerstraße, leben traditionell viele Ostjuden und Sinti. Die kinderreiche Sinti-Familie Fischer wird aus ihrer Wohnung am 3. März 1943 nach Auschwitz verschleppt. Die Mutter wird mit den jüngeren Kindern dort ermordet. Die neunköpfige Familie Fischer beim Fotografen, um 1935. Die vier älteren Kinder sind…

Erinnerung an einen Boxer lang

Erinnerung an einen ermordeten Boxer: Johann-Trollmann-Weg Der Sinto Johann Trollmann – in seiner Familie „Rukeli“ genannt – wird am 27. Dezember 1907 in Wilsche bei Gifhorn geboren. Er wächst zusammen mit acht Geschwistern unter ärmlichen Bedingungen in der engen Gasse Tiefental der Hannoverschen Altstadt auf. Dann macht er eine steile Karriere als Boxer – sie…

Stolperstein für Hermann Federmann lang

Stolperstein für Hermann Federmann Am nordöstlichen Ende der Wagenerstraße, vor dem Durchgang zur Archivstraße, ist ein Stolperstein für Hermann Federmann in den Boden des Fußgängerweges eingelassen. Stolpersteine erinnern an das Schicksal von Menschen, die im Nationalsozialismus vertrieben, deportiert, in den Suizid getrieben oder ermordet wurden. Sie befinden sich an Orten, wo die Opfer ihren letzten…

Familie Eigermann, Kramerstraße 19/20 lang

Familie Eigermann, Kramerstraße 19/20 Hier wohnte bis zur Abschiebung im Oktober 1938 die große jüdische Familie Eigermann. Drei Kindern gelang die Flucht nach Palästina. Stolpersteine vor dem Haus erinnern an die Schicksale der im Holocaust ermordeten Familienmitglieder. Leben in der Altstadt Hannovers Das schmale Fachwerkhaus Kramerstraße 19 zeigt im Adressbuch der Stadt Hannover aus dem…

Lange Laube 18: Stolperstein für Dr. Fritz Frensdorff lang

Lange Laube 18: Stolperstein für Dr. Fritz Frensdorff Der Stolperstein vor dem Wohnhaus Lange Laube 18 erinnert an den Arzt Dr. Fritz Frensdorff. Er gehörte zu den vielen älteren Jüdinnen und Juden, die durch die Drangsalierungen des NS-Regimes in den Selbstmord getrieben wurden. Diese Selbstmordwelle erreichte vor den Deportationen aus Deutschland ihren Höhepunkt. Kinderarzt Dr.…

Am Marstall 14: Stolpersteine für die jüdische Familie Bloch lang

Stolpersteine für die jüdische Familie Bloch Die Familie Bloch ist im Jahre 1905 aus dem heutigen Polen nach Hannover gezogen und gehörte damit zu den etwa 20 Prozent Juden mit osteuropäischen Wurzeln innerhalb der jüdischen Bevölkerung Hannovers. Zwischen 1903 und 1906 litten die Juden in Russisch-Polen unter verheerenden Pogromen. Die am 13. November 2008 vor…

„Judenhaus“ Herschelstraße lang

„Judenhaus“ Herschelstraße Erzwungene Umzüge: Mehr als 1.200 jüdische Bürgerinnen und Bürger Hannovers mussten nach einer städtischen Anordnung vom 3. September 1941 innerhalb weniger Stunden ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden zwangsweise in 16 „Judenhäuser“ im Stadtgebiet eingewiesen. Das Wohnhaus Herschelstraße 31 war eines von ihnen. Ausweis von Ruth Gröne geb. Kleeberg aus dem Jahre 1944 mit…

Geburtshaus Herschel Grünspan lang

Geburtshaus von Herschel Grünspan Herschel Grünspan wächst hier in der Burgstraße auf, bevor er als Illegaler in Paris von der Abschiebung seiner Familie nach Polen erfährt. Seine Schüsse auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft bieten den Nationalsozialisten den lang ersehnten Anlass zur radikalen Verschärfung ihrer antijüdischen Maßnahmen. Ballhofplatz mit Blick auf die Burgstraße, 1939. Bildarchiv…