Lange Laube 18: Stolperstein für Dr. Fritz Frensdorff

Der Stolperstein vor dem Wohnhaus Lange Laube 18 erinnert an den Arzt Dr. Fritz Frensdorff. Er gehörte zu den vielen älteren Jüdinnen und Juden, die durch die Drangsalierungen des NS-Regimes in den Selbstmord getrieben wurden. Diese Selbstmordwelle erreichte vor den Deportationen aus Deutschland ihren Höhepunkt.

Kinderarzt Dr. Fritz Frensdorff, ohne Jahr. Quelle Ruti Frensdorff, Tel Aviv
Kinderarzt Dr. Fritz Frensdorff, ohne Jahr. Quelle Ruti Frensdorff, Tel Aviv

Abitur am Goethegymnasium

Fritz Frensdorff wird im Jahr 1889 in Hannover geboren, die Familie wohnt in der Kurzen Straße 4. Der früh verstorbene Vater ist Kaufmann. Adressbücher Hannovers weisen die Kurze Straße als gehobenes Wohnumfeld aus: Hier stehen Firmenzentralen, leben Studienräte und Bergwerksdirektoren. Fritz Frensdorff macht 1907 Abitur am nahen Goethe-Gymnasium und studiert Medizin in Freiburg und München. 1913 erhält er in Berlin seine Zulassung als Arzt und arbeitet dort im Jüdischen Krankenhaus.

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Text Stolperstein Fritz Frensdorff (PDF)

Weitere Informationen online

Arbeitskreis Schicksale jüdischer Ärzte in Hannover Erinnerung und Gedenken. Jüdische Ärzte in Hannover (PDF)
www.stolpersteine-rosenheim.de/ansprache-von-amnon-rimon/
Städtische Erinnerungskultur Verlegte Stolpersteine in Hannover
Städtische Erinnerungskultur Karte verlegter Stolpersteine im Stadtgebiet Hannovers
Projekt Stolpersteine Internetseite

Literatur Auswahl

Texte und Bildredaktion: Michael Pechel