Klagesmarkt: Umkämpfter Versammlungsplatz

Am Ort des heutigen Klagesmarkt wurden im Mittelalter öffentliche Hinrichtungen vor dem Steintor und den Stadtmauern Hannovers vollzogen. Danach begann seine bis heute bestehende Geschichte als Handelsplatz: Einer der größten Pferdemärkte Europas, und seit dem 19. Jahrhundert Markt für Topf- und Porzellanwaren („Pöttemarkt“) und täglicher Obst- und Gemüsemarkt.

Uniformierte Nationalsozialisten marschieren nach Besetzung des Gewerkschaftshauses über den Klagesmarkt in Richtung Nordstadt, 1. April 1933. Foto von Walter Ballhause. Walter Ballhause Archiv, Plauen
Uniformierte Nationalsozialisten marschieren nach Besetzung des Gewerkschaftshauses über den Klagesmarkt in Richtung Nordstadt, 1. April 1933. Foto von Walter Ballhause. Walter Ballhause Archiv, Plauen

Platz für Aufmärsche

Doch die große öffentliche Fläche ist nicht nur Marktplatz. Nur wenige Meter von der Redaktion und Druckerei der sozialdemokratischen Zeitung „Volkswillen“ im Gewerkschaftshaus entfernt und mit dem Parteihaus der Kommunistischen Partei Deutschlands KPD am Klagesmarkt 21, dient der Platz traditionell für Kundgebungen und als Startpunkt für Aufmärsche der Arbeiterbewegung.

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Text Klagesmarkt_Hannover (PDF)

Weitere Informationen online

Städtische Erinnerungskultur Informations- und Erinnerungstafeln zum Download
Wikipedia-Beitrag Klagesmarkt
Geschichte des Tiefbunkers unter dem Klagesmarkt (PDF)
HAZ-Bildergalerie Klagesmarktbunker: Vom Bau bis zum Abbriss
IG Metall Hannover Friedensarbeit in Hannover

Literatur Auswahl

Texte und Bildredaktion: Michael Pechel