slider Ort der Verfolgung Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover

Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover

Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover Nicht nur Kunstgegenstände, auch einzelne Bücher oder ganze Privatbibliotheken gelangten als “NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut” in den Besitz der Archive, Museen und Bibliotheken – darunter auch die Stadtbibliothek Hannover. Diese bemüht sich intensiv und nach den Kriterien der 1998 beschlossenen „Washingtoner Prinzipien“ in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt…

slider Ort der Verfolgung Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover

Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover lang

Raubgut in der Stadtbibliothek Hannover Nicht nur Kunstgegenstände, auch einzelne Bücher oder ganze Privatbibliotheken gelangten als “NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut” in den Besitz der Archive, Museen und Bibliotheken – darunter auch die Stadtbibliothek Hannover. Diese bemüht sich intensiv und nach den Kriterien der 1998 beschlossenen „Washingtoner Prinzipien“ in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt…

Stolperstein für Hermann Federmann lang

Stolperstein für Hermann Federmann Am nordöstlichen Ende der Wagenerstraße, vor dem Durchgang zur Archivstraße, ist ein Stolperstein für Hermann Federmann in den Boden des Fußgängerweges eingelassen. Stolpersteine erinnern an das Schicksal von Menschen, die im Nationalsozialismus vertrieben, deportiert, in den Suizid getrieben oder ermordet wurden. Sie befinden sich an Orten, wo die Opfer ihren letzten…

Familie Eigermann, Kramerstraße 19/20 lang

Familie Eigermann, Kramerstraße 19/20 Hier wohnte bis zur Abschiebung im Oktober 1938 die große jüdische Familie Eigermann. Drei Kindern gelang die Flucht nach Palästina. Stolpersteine vor dem Haus erinnern an die Schicksale der im Holocaust ermordeten Familienmitglieder. Leben in der Altstadt Hannovers Das schmale Fachwerkhaus Kramerstraße 19 zeigt im Adressbuch der Stadt Hannover aus dem…

Lange Laube 18: Stolperstein für Dr. Fritz Frensdorff lang

Lange Laube 18: Stolperstein für Dr. Fritz Frensdorff Der Stolperstein vor dem Wohnhaus Lange Laube 18 erinnert an den Arzt Dr. Fritz Frensdorff. Er gehörte zu den vielen älteren Jüdinnen und Juden, die durch die Drangsalierungen des NS-Regimes in den Selbstmord getrieben wurden. Diese Selbstmordwelle erreichte vor den Deportationen aus Deutschland ihren Höhepunkt. Kinderarzt Dr.…

Am Marstall 14: Stolpersteine für die jüdische Familie Bloch lang

Stolpersteine für die jüdische Familie Bloch Die Familie Bloch ist im Jahre 1905 aus dem heutigen Polen nach Hannover gezogen und gehörte damit zu den ca. 20 Prozent Juden mit osteuropäischen Wurzeln innerhalb der jüdischen Bevölkerung Hannovers. Zwischen 1903 und 1906 litten die Juden in Russisch-Polen unter verheerenden Pogromen. Die am 13. November 2008 vor…

Warenhäuser mit jüdischen Besitzern lang

Warenhäuser mit jüdischen Besitzern Hannover verändert vor der Jahrhundertwende 1900 gründlich sein Gesicht, wird neben einer Industriestadt auch Einkaufsmetropole. Eine Folge davon ist der Bau von sechs Warenhäusern. Vier von ihnen werden von jüdischen Geschäftsleuten gegründet und zu großen Unternehmen ausgebaut – bis zur Wirtschaftskrise und der anschließenden Herrschaft der Nationalsozialisten. Reklamemarken für das Modehaus…

“Judenhaus” Herschelstraße lang

“Judenhaus” Herschelstraße Erzwungene Umzüge: Mehr als 1.200 jüdische Bürgerinnen und Bürger Hannovers mussten nach einer städtischen Anordnung vom 3. September 1941 innerhalb weniger Stunden ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden zwangsweise in 16 „Judenhäuser“ im Stadtgebiet eingewiesen. Das Wohnhaus Herschelstraße 31 war eines von ihnen. Ausweis von Ruth Gröne geb. Kleeberg aus dem Jahre 1944 mit…

Geburtshaus Herschel Grünspan lang

Geburtshaus von Herschel Grünspan Herschel Grünspan wächst hier in der Burgstraße auf, bevor er als Illegaler in Paris von der Abschiebung seiner Familie nach Polen erfährt. Seine Schüsse auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft bieten den Nationalsozialisten den lang ersehnten Anlass zur radikalen Verschärfung ihrer antijüdischen Maßnahmen. Ballhofplatz mit Blick auf die Burgstraße, 1939. Bildarchiv…

Königsworther Platz Hannover lang

Königsworther Platz alias “Horst-Wessel-Platz” Mörder und ihre Opfer. Zwei Villen an einem Platz. Die „Villa Simon“ war seit dem Jahre 1895 im Besitz der jüdischen Unternehmerfamilie Berliner. 1941 wurde sie von der Stadt Hannover erworben. Ihre jüdischen Bewohner wurden deportiert. Wenige Häuser entfernt befand sich mit dem SS-Abschnitt IV das regionale Hauptquartier der “Schutzstaffel” (SS).…