Gedenkort Bücherverbrennung an der Geibelbastion

Am 10. Mai 1933 verbrannten Angehörige der hannoverschen Hochschulen am Bismarck-Turm in den Maschwiesen (heute Maschsee) die Bücher von jüdischen, liberalen, pazifistischen und marxistischen Schriftstellern.

Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 am Bismarckdenkmal, Pressefoto aus: Die Weltschau, 21. 05. 1933, S. 2
Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 am Bismarckdenkmal, Pressefoto aus: Die Weltschau, 21. 05. 1933, S. 2

Bücherverbrennung 1933

Wo seit 1934 der Maschsee ausgeschachtet wird, erstreckt sich vorher das Überflutungsgebiet der Maschwiesen mit dem 1904 errichteten Bismarckdenkmal. Dies ist am 10. Mai 1933 der hannoversche Schauplatz der deutschlandweiten Bücherverbrennung. In Berlin und anderen Hochschulstädten werden öffentlich Werke marxistischer, jüdischer, liberaler und pazifistischer Literaten und Dichter verbrannt. Auch in Hannover sind dabei führend Studenten und Hochschuldozenten aktiv. Die Vorbereitungen in Hannover trifft ein „Kampfausschuss der Deutschen Studentenschaft zur Bekämpfung von Schmutz und Schund“.

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Text
Bücherverbrennung_Maschsee (PDF)

Weitere Informationen online

Städtische Erinnerungskultur Informations- und Erinnerungstafeln zum Download
Städtische Erinnerungskultur Audiospaziergang am Maschsee
NDR.de Maschsee Vom Nazi-Projekt zur Freizeitoase
Informationstafel Bücherverbrennung Rede zur Einweihung
Wikipedia Beitrag Bücherverbrennung in Hannover
Wikipedia-Beitrag Liste der 1933 verbrannten Bücher

Literatur: Auswahl

Texte und Bildredaktion: Michael Pechel