Als Kommunist in ein Strafbataillon gesteckt

Otto Kreikbaum und seine Frau engagieren sich früh in der Kommunistischen Partei Deutschlands KPD und ihren Unterorganisationen. Dies bringt ihn als Häftling in eines der ersten Konzentrationslager der Nazis und anschließend in eines der berüchtigten “Moorlager”. Im Zweiten Weltkrieg soll sich Otto Kreikbaum durch den Kampf in einem “Bewährungsbataillon” politisch rehabilitieren. Der ehemalige kommunistische Aktivist stirbt als Kriegsgefangener in einem sowjetischen Lager.

Otto Kreikbaum mit einer Frau und zwei Soldaten, o.J. Foto Privatbesitz
Otto Kreikbaum mit einer Frau und zwei Soldaten, o.J. Foto Privatbesitz

Organisiert in der KPD

Otto Kreikbaum ist 1919 in Hannover geboren und wird von Beruf Schlosser. In der gemeinsamen politischen Arbeit innerhalb der KPD lernen seine Frau und er sich kennen. 1931 heiraten er und Luise (“Lieschen”) Lüpke, beide haben bis 1941 fünf gemeinsame Kinder. Luise war mit 18 Jahren in die Jugendorganisation der KPD eingetreten, Otto war ebenfalls aktives Mitglied der KPD, besonders in Nachfolgeorganisationen des 1924 gegründeten und 1929 verbotenen Roten Frontkämpferbundes.

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Text Stolperstein_Otto_Kreikbaum (PDF)

Weitere Informationen online
Wikipedia-Beitrag Liste der Konzentrationslager des Deutschen Reichs
Wikipedia-Beitrag Bewährungsbataillon
Wikipedia-Beitrag Strafdivision 999
Städtische Erinnerungskultur Verlegte Stolpersteine in Hannover
Städtische Erinnerungskultur Karte verlegter Stolpersteine im Stadtgebiet Hannovers
Städtische Erinnerungskultur Informationsblatt Otto Kreikbaum

Literatur Auswahl

Texte und Bildredaktion: Michael Pechel